HHN - Die KinderhilfsorganisationHHN  Human Help Network

Die Menschen in Burma brauchen jede Hilfe! Jetzt!

HUMAN HELP NETWORK unterstützt Opfer des Wirbelsturms

Am Samstag, 03.Mai brach der Zyklon Nargis mit Windgeschwindigkeiten von 200 Kilometern in der Stunde über die Südküste Burmas herein. Straßen und Brücken wurden zerstört, in der Millionenstadt Rangun wurden Strommasten umgerissen, Bäume lagen entwurzelt auf den Straßen. 22.000 Todesfälle wurden bereits von seitens der Behörden bestätigt. Über 40.000 Menschen werden noch vermisst. Hunderttausende Menschen sind durch den verheerenden Wirbelsturm obdachlos. In Rangun brach die Versorgung mit Strom und Trinkwasser zusammen, Telefon- und Internetleitungen sind defekt.

Die Kinderhilfsorganisation HUMAN HELP NETWORK leistet sofort Hilfe und unterstützt die Menschen in Burma aus seinem Notfall-Fonds. Jeder zusätzliche Euro für die Opfer des Wirbelsturms wird jetzt gebraucht! so Ewald Dietrich, ehrenamtlicher Vorsitzender von HUMAN HELP NETWORK e.V.

Unsere kurzfristige Unterstützung erreicht die Don Bosco Bildungs und Gesundheitseinrichtungen für die arme Bevölkerung, welche vor allem in der betroffenen Region im Irrawaddy-Delta liegen. Finanziert werden vor allem Trinkwasser und und Lebensmittelhilfen.

Die Salesianer Don Boscos sind seit 1939 in Burma/Myanmar. Nach einer Krise 1966/67 in der alle ausländischen Missionare des Landes verwiesen wurden, konnte Mitte der 70er Jahre ein neuer Anlauf genommen werden. Heute arbeiten die Salesianer in mehreren Pfarreien und Jugendeinrichtungen.

Myanmar Krisengebeuteltes Land

Burma gehört zu den ärmsten Ländern Asiens. Die frühere britische Kolonie am Indischen Ozean grenzt unter anderem an China, Thailand und Indien. Mit einer Fläche von rund 679.000 Quadratkilometern ist der Staat, der offiziell Union Myanmar heißt, fast doppelt so groß wie Deutschland. In dem weitgehend abgeschotteten Vielvölkerstaat leben rund 50 Millionen Menschen. Rund 90 Prozent der Einwohner sind Buddhisten. Größte Stadt ist die Hafenmetropole Rangun, Verwaltungshauptstadt ist Naypyidaw.

Die Militärs, die Burma seit 1962 beherrschen, haben das rohstoffreiche Land heruntergewirtschaftet. Wegen anhaltender Menschenrechtsverletzungen steht Burma international in der Kritik. Viele Regimekritiker sitzen hinter Gittern.

Die meisten Einwohner Burmas leben von der Landwirtschaft. Seine fruchtbaren Ebenen und das tropische Klima machen das Land zu einem der führenden Reisproduzenten der Welt.

Der Zyklon hat mit Burma ein heruntergewirtschaftetes Land heimgesucht, in dem ohnehin schon Millionen von Menschen oft kaum das nötigste zum Leben haben, so Dietrich. Fünf Regionen des Landes wurden zum Katastrophengebiet erklärt.

Besonders betroffen war das Irrawaddy-Delta. Dort machte "Nargis" nach Angaben des UN-Koordinators Chris Kaye mehrere Dörfer dem Erdboden gleich. In der Region am Irrawaddy wächst der meiste Reis für die Versorgung des Landes. Wie viel dort von der Ernte vernichtet wurde ist noch nicht abzusehen.
Bitte helfen Sie!

Spendenkonto HUMAN HELP NETWORK e. V.

Sparkasse Mainz Konto 67 BLZ 550 501 20 Kennwort: Nothilfe

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