Installation einer Solarstromanlage
Sicherstellung des Betriebes der Berufsschule
Bujumbura (ed) - Burundi hat heute bereits enorme Defizite in der Strombereitstellung. Ein Großteil der Stromerzeugung erfolgt mittels Dieselgeneratoren, die mit staatlich subventioniertem Diesel betrieben werden. Zur dauerhaften Sicherstellung des Betriebes des Projektzentrums Kajaga mit der Primar und Sekundarschule Ecole Polyvalente Carolus Magnus, dem Centre Medical Hippokrates und der Tanjanjika School of Medizine and Pharmacy wird eine Solarstromanlage zur Selbstversorgung gebaut.
Afrika verkörpert weiterhin das Schlusslicht der sich immer schneller drehenden Welt. Nicht nur, da eine nachhaltige Entwicklung des wirtschaftlichen Fortschrittes in vielen Ländern immer wieder durch politische Rückschläge gehemmt wurde und wird, sondern auch wegen den Folgen des Klimawandels, die maßgeblich von Afrika getragen werden müssen. Eine durchschnittliche Erwärmung der Atmosphäre von beispielweise 2 Grad Celsius hätte in Afrika Ernteeinbußen von 50% zur Folge. Und schon heute gilt eine Klimaerwärmung von 2 Grad Celsium als unausweichlich.
Aus diesen Gründen haben beim Projektezentrum Kajaga in Bujumbura eine Solarstromanlage installiert. Burundi fehlt es überall an Fachkräften. Daher ist Ausbildung junger Menschen ein strategisches Thema und die Sicherstellung der Schul- und Berufsausbildung unabdingbar. Mit der solarbasierten Energieversorgung wurden jetzt die Grundlagen geschaffen, das Projekt auf sichere Füße zu stellen.
Installiert werden zwei gleich starke Systeme mit je 6.120 Watt Solarmodul-Leistung und einer Gesamtleistung von 12.240 Wattpeak. Die schlüsselfertige Anlage wurde in robusten Holzkisten in Übersee - Containern nach Burundi transportiert und vor Ort von fachkundigen und erfahrenen Monteuren aufgebaut.
Realisiert werden konnte das Projekt Dank einer Projektunterstützung von Aktion Tagwerk und einer Finanzierungszusage des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; BMZ.















