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Bildung, ein Weg in die Zukunft

Der kleine ostafrikanische Staat Burundi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Menschen leiden unter Hunger, zwei Drittel der Bevölkerung sind mangel- oder unterernährt. Die Folgen des jahrelangen Bürgerkrieges, der 2005/06 offiziell beendet wurde, sind bis heute deutlich spürbar. Die politische und wirtschaftliche Lage Burundis ist äußerst instabil. Ethnisch-soziale Konflikte prägen das Land nach wie vor. Nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen 2015 hat sich die Situation im Land noch einmal verschärft.

Auch wenn sich die Bildungssituation in den vergangenen Jahre in Ansätzen positiv verändert hat – die Grundschule ist kostenfrei und die Einschulungsrate seither gestiegen – fehlt es den meisten Familien an finanziellen Mitteln, die Kosten für Schuluniformen oder die für die Sekundarschulen anfallenden Gebühren zu tragen.

Human Help Network e.V. unterstützt zusammen mit seinem Projektpartner Aktion Tagwerk e.V. in der ehemaligen Hauptstadt Bujumbura ein Schul- und Ausbildungszentrum.

Das Projektzentrum Kajaga liegt im gleichnamigen Stadtteil Bujumburas. Es umfasst die Schul- und Ausbildungsstätte Ecole Polyvalante Carolus Magnus (EPCM) sowie ein Gesundheitszentrum. Knapp 1.000 Kinder und Jugendliche haben hier die Möglichkeit, einen Kindergarten, eine Primar- und eine Sekundarschule zu besuchen sowie eine Berufsausbildung im Bereich Krankenpflege, pharmazeutisch-technische Assistenz (PTA) oder medizinisch technische Assistenz (MTA) zu absolvieren.

Die Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist in Burundi mit eine der renommiertesten Bildungseinrichtungen. Bei der pharmazeutisch-technischen Assistenz (PTA) ist sie nach zehn Jahren der Etablierung des Ausbildungsprogramms nach wie vor die einzige Schule in ganz Burundi, die diese Ausbildung anbieten darf und kann. Das Ziel der EPCM ist es, eine qualitativ hochwertige Ausbildung anzubieten, sodass die Absolventinnen und Absolventen als Fachkräfte aktiv an der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft und der ihres Landes mitwirken können. Junge Menschen in Burundi sollen eine Perspektive haben, damit sie sich und ihre Familien einmal selbst ernähren können.

Das Projektzentrum Kajaga liegt im gleichnamigen Stadtteil Bujumburas, einem der ärmsten Viertel der Stadt. Viele der dort lebenden Kinder und Jugendlichen besuchen die EPCM und erhalten so eine Chance auf Zukunft.

Aufgebaut wurde das Zentrum 2006 von der Fondation Stamm, dem lokalen Projektpartner von Human Help Network e.V. seit 2002.


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