Aktion Tagwerk und SWR Herzenssache unterstützen den Ausbau unseres HHN Programmes Kinderhaushalte in Ruanda
Schwerpunkt der eigenen Projektarbeit ist Butare im Süden von Ruanda
Nairobi/Kigali. dpa/baz/HHN Mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Ruanda leben nicht im Schutz einer Familie oder haben regelmässige Betreuung und Fürsorge. Das seien 83 Prozent der Minderjährigen in dem kleinen ostafrikanischen Land, teilte ein Sprecher des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF am Mittwoch 18. Juni 2008 in Kigali mit.
UNICEF hatte eine Untersuchung der ruandischen Regierung über die Situation der Kinder und Jugendlichen finanziell gefördert. Danach sind 825 000 Kinder Waisen und zwei Millionen gelten als schutzbedürftig, da sie in Armut leben und keinen oder kaum Zugang zu Bildung haben.
Mehr als ein Fünftel der Waisen haben ihre Eltern durch Aids verloren, gut 200 000 Kinder leben in "Geschwisterfamilien", in denen die älteren Kinder die Rolle der toten Eltern übernehmen müssen. Mindestens ein Drittel der in der Studie als schutzbedürftig bezeichneten Kinder können nicht in die Schule gehen, da sie arbeiten oder ihre Geschwister aufziehen müssen.
Kommenden Montag, den 23. Juni 2008 wird Volker Dattke, Geschäftsführer HUMAN HELP NETWORK nach Ruanda reisen, um gemeinsam mit Dr. Eva Biele, HHN Länderkoordinatorin für Ruanda, die Ausweitung unseres Programmes Kinderhaushalte auf den Weg zu bringen.
Aktuell unterhält und finanziert HUMAN HELP NETWORK gezielt Projekte für schutzlose Kinder im Süden Ruandas:
SAVE (Lokaler Projektpartner: St. Boniface; Verantwortliche: Frau Ingrid Janisch)
MBAZI (Lokaler Projektpartner: Franziskaner; Verantwortlicher: Abbe Aimable Bizimungu)
GAKOMA (Lokaler Projektpartner: Franziskaner; Verantwortlicher: Abbe Eduard Sinayobye)
MWEZI (Lokaler Projektpartner: Paroisse Mwezi; Verantwortlicher: Abbé Eugène Dusabirema)













