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Fondation Stamm bietet Albino-Kindern in Burundi einen Weg in eine sichere Zukunft

09.11.2016 – Wer in Burundi als Albino, also mit weißer Haut, auf die Welt kommt, muss ständig um sein Leben fürchten. Menschen mit Albinismus leiden an einem auffälligen Pigmentmangel. In einigen Teilen Afrikas werden ihnen glücksbringende und magische Fähigkeiten zugesprochen.

Fondation Stamm bietet Albino-Kindern in Burundi einen Weg in eine sichere Zukunft

Daher kommt es immer wieder vor, dass Albinos, oftmals sind es Kinder, von Menschenjägern entführt, getötet und einzelne ihrer Körperteile für Zeremonien verwendet werden. Ob es dabei um die Suche nach Glücksbringern – für einen guten Fischfang oder allgemein für ein glückliches Leben – oder um andere Gründe geht, das grausame „Geschäft“ ist in jedem Fall sehr lukrativ. Für die Menschen mit Albinismus bedeutet es eine große Lebensgefahr.

Um diesen Kindern ein sicheres Leben zu ermöglichen, hat die Fondation Stamm, langjähriger Projektpartner von Human Help Network in Burundi, im Norden des Landes, in Kayanza, ein kleines Haus gemietet. Dort leben mittlerweile 15 Jungen und Mädchen, alle zwischen 9 und 18 Jahren: Hier haben sie die Möglichkeit, ein einigermaßen normales Leben zu führen. Sie können zusammen mit anderen Kindern zur Schule gehen; einige von ihnen haben gerade das erste Trimester des Schuljahres erfolgreich bestanden. Das Haus wird bewacht, sodass die Kinder ohne Angst, verschleppt zu werden, abends schlafen gehen können. Die Mütter der Kinder kommen regelmäßig zu Besuch.

Human Help Network unterstützt die Fondation Stamm über burundikids e.V., Köln, bei den laufenden Kosten für die Unterbringung, Verpflegung und den Schulbesuch der dort lebenden Albino-Kinder, um ihnen so einen Weg in eine sichere Zukunft zu ermöglichen.








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