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Ghana - Eine gute Ausbildung kann alles verändern

Das westafrikanische Ghana hat eine stabile Demokratie und ist wirtschaftlich rasant am Wachsen. Ghana exportiert in erster Linie Gold und Kakao, seit einigen Jahren auch Öl. Doch die Einnahmen, die durch den Export dieser Güter erzielt werden, kommen bei großen Teilen der Bevölkerung nicht an. Ein Drittel der Menschen in Ghana lebt noch immer in Armut und ist von Bildung und Gesundheitsversorgung ausgeschlossen. Der Großteil der Bevölkerung lebt von der einfachen Landwirtschaft.

 

Wie in vielen afrikanischen Staaten ist auch in Ghana die Bevölkerung sehr jung. 57 Prozent aller Einwohner sind jünger als 24 Jahre, 39 Prozent sind sogar unter 15 Jahre alt.

 

Nur 67 Prozent der Menschen in Ghana können lesen und schreiben. Im Bildungsbereich hat sich in den letzten Jahren viel verbessert, 87 Prozent aller Kinder werden mittlerweile eingeschult. Jedoch ist die Qualität des Unterrichts in den staatlichen Schulen oft schlecht, die Lehrkräfte sind nur mangelhaft ausgebildet und werden schlecht bezahlt. Insbesondere auf dem Land sind die Schulen schlecht ausgestattet, es herrscht ein Mangel an Klassenräumen, Büchern und Lehrkräften. Viele, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder daher auf teure Privatschulen.

 

Es ist schwierig für junge Menschen in Ghana, gut bezahlte Arbeit zu finden. Die meisten halten sich mit schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs über Wasser. Eigentlich ist Ghana in der Region als ein Land mit begabten Handwerkern bekannt, doch die Ausbildungen an Berufsschulen haben Schwächen. Sie sind nicht praktisch genug. Die traditionellen Ausbildungen im Betrieb wiederum sind meist schlecht organisiert und vermitteln zu wenig theoretisches Fachwissen.

 

Durch die Zusammenarbeit zwischen Aktion Tagwerk und Brot für die Welt unterstützt Human Help Network im Rahmen der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ das Opportunities Industrialization Center (OIC), eine Partnerorganisation von Brot für die Welt. Diese bietet eine verbesserte traditionelle Lehre an und unterstützt die Absolventinnen und Absolventen dabei, selbst ein Geschäft aufzubauen.

 

Fotonachweis: Frank Schultze/Brot für die Welt

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